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Wer bin ich?

Meine Wenigkeit erblickte Januar 1976 in Berlin-Mitte das zugegebenermaßen ziemlich helle Licht der Welt. Bis 1989 verlief meine schulische Karriere an der 3. Polytechnischen Oberschule "Fiete Schulze" [antifaschistischer Widerstandskämpfer und Wegbegleiter Ernst Thälmanns] im Prenzlauer Berg - jetzt Gesamtschule - wie geplant: Ziel Abgang 10. Klasse und eine vernünftige Lehre (über den Inhalt dieser Ausbildung war ich mir noch nicht ganz im Klaren). In den Wirren der "Wende" landete ich zwischenzeitlich in einer sogenannten "Leistungsklasse" (was immer das auch zu bedeuten hatte; sie wurde auch ganz schnell wieder abgeschafft) und ließ mich dann bis zu meinem 19. Lebensjahr in der 2. Gesamtschule Prenzlauer Berg auf mein zukünftiges Studium "vorbereiten" (mit 1,7 als Abiturnote, wobei die Vorbereitung auf's Studium eher mäßig ausfiel).

Danach hatte ich erst einmal genug vom Lernen. Ich beschloß, meine Pflicht als männlicher Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland zu erfüllen, und leistete 15 schweißtreibende und kaffeekonsumierende Monate als Zivildienstleistender ab (Falls der Leser dieser Zeilen schon gehobenen Alters ist und sich nach einem Ruhesitz umsucht - ich könnte ein sehr gefälliges Pflegeheim in Berlin-Blankenburg empfehlen!).

Seit Mai 1996 bin ich stolzer Besitzer eines PC's. Erstaunlich, was man mit diesen Dingern alles machen kann.

Im Oktober desselben Jahres war es dann soweit: das harte Leben eines Studenten an der Technischen Universität Berlin begann. Als angehender Wirtschaftsmathematiker wurde ich sogleich mit einer nervenaufreibenden 10-Semesterwochenstunden-Verantstaltung (Computerorientierte Mathematik I - sehr zu empfehlen) vom Studium abgeschreckt. Doch dank Mathias und anderer hilfsbereiter Kommilitonen überwand ich nicht nur diese Grundstudiumshürde.

Von Oktober 2000 bis Januar 2003 arbeitete ich als studentischer Mitarbeiter in einem Forschungsprojekt am Fachbereich der Informatik.

  zuletzt geändert: 16.08.2007 · E-MailE-Mail