Historie meiner PC’s
Samstag, 1. November 2008 | Autor: Timo
Ein Sahnestück von Vobis (mein erster PC) - Mai 1996
Im Mai 1996 habe ich bei VOBIS zugeschlagen: ein 133er Pentium mit 16 MB RAM, 2 MB ELSA Winner 1000 Trio/V Grafikkarte, 1,2 GB Festplatte und Soundblaster 32 zusammen mit einem 15-Zoll-Monitor sollte es sein.
Schnell mußte ich einsehen, daß 16 MB RAM zu wenig sein können, inbesondere, wenn Windows 95 und S.U.S.E. Linux 4.3 herumwerkeln. Januar ’97 hatte mein PC somit schon 48 MB Arbeitsspeicher.
Ein Festplattencrash kurz vor Ablauf der Garantie bei VOBIS bescherte mir eine neue 1,2 GB Harddisk. Diese tat ihr Werk bis zum August ’98, als sie durch eine flinke 6,4 GB MAXTOR 90680D4 ersetzt wurde. Seither müssen sich Win95b mit 4 GB und S.U.S.E. Linux 5.3 mit guten 2 GB begnügen.
Zu guter Letzt trennte ich mich im Oktober 1998 von meinem liebgewonnen Highscreen-Monitor und der ELSA-Grafikkarte und kaufte zusammen mit meiner damaligen Freundin Anke einen wunderschön großen 19-Zöller (Iiyama Vision Master 450) samt ATI Expert@Work mit 8 MB Grafikspeicher.
Mein zweiter Rechner - Oktober 1999
Ende Oktober ’99 war es dann soweit: mein betagter Highscreen-PC ging den Weg fast aller Studenten-Computer und landete mit der Original-Vobis-Hardware für etwas Geld bei meiner Mutter. Dafür wurden ein BX-Board (Epox EP-BX3) samt Celeron 433 und 64 MB PC-100 SDRAM angeschafft. Das ganze mußte dann in einen neuen ATX-Midi-Tower. Somit habe ich jetzt für gut 350 DM einen dreimal so schnellen Rechner.
Am 1. Februar kaufte sich Anke dann ihren ersten PC (lieber spät als nie, ein Atari ist wohl heute nich mehr zeitgemäß), einen Athlon 600 (mit 128 MB RAM, ELSA Erazor X, 17 GB Platte) und übernahm unseren alten 19″-Monitor. Ich gönnte mir dann den Nachfolger desselben, den Iiyama Vision Master Pro 450. Außerdem sitzt in meinem PC jetzt ein 10/40fach Pioneer DVD-Laufwerk.
Mitte April 2000 verabschiedete sich dann auch meine ATI-Grafikkarte nach eineinhalbjähriger Dienstzeit und ging auch den Weg o. g. Vobis-Hardware. Ihre Aufgabe übernahm nun eine ELSA Erazor III Pro Video, und dies mit dreifacher 3D-Performance als ihr Vorgänger. Für Kontakt zur Außenwelt sorgen mittlerweile eine 10/100MBit-Netzwerkkarte und ein 56k-USB-Modem.
In Anbetracht der neuen Möglichkeiten mit Videoeingang der Grafikkarte und einem Videorecorder fand ich den mittlerweile auf 1 GB geschrumpften freien Festplattenspeicherplatz für etwas unzureichend. Also bekam mein PC Ende Mai 2000 das neueste Mitglied der Maxtor-Familie, die 57 GB fassende 96147U8 DiamondMax 60. Gleichzeitig werden nun die wichtigsten Daten nicht mehr mit einem Ditto 800 Streamer, sondern per CD-RW-Brenner (Sony CRX140E) gesichert.
Um das Aufrüsten erst einmal abzuschließen, wurde der Arbeitsspeicher Anfang Juni auf 192 MB SDRAM erweitert.
Ende Oktober 2000 wurde nun auch das letzte Bauteil meines Highscreen-PC’s ersetzt. Als Soundkarte kommt nun eine Soundblaster Live! Player 5.1 mit integriertem Dolby Digital Decoder zum Einsatz.
Ein gutes Jahr später (November 2001) kann ich dann mit dem Boxenset Creative Inspire 5.1 5300 endlich auch Kinosound in Dolby Digital 5.1 genießen.
Rechner No. 3 (mehr oder weniger ;)) - Januar 2002
Neues Jahr, neuer Rechner. Na ja, zumindest habe ich ein Prozessorupdate durchgeführt. Der aktuelle LowCost-Rechenknecht hört jetzt auf den Namen AMD Duron 1 GHz und werkelt im Elitegroup K7S5A. Seit Mai 2002 liest nun ein Toshiba SD-M1612 DVD-Laufwerk meine Silberlinge.
September 2004: mein 4 Jahre alter Sony-Brenner hat ausgesorgt und wurde durch ein LiteOn LDW411S 4x DVD±R/RW-Laufwerk ersetzt.
Und auch noch nach über 3 Jahren verrichtet der Duron seinen Dienst. Im Mai 2005 bekam er jedoch 512 MB DDR-RAM zur Seite gestellt.
Gute 5 Jahre hat sie gehalten, Ende Juni verabschiedete sich dann plötzlich (und natürlich ohne aktuellem Backup) meine Maxtor-Festplatte. Nachfolger ist eine 160 GB fassende Samsung SP1614N.
PC-Hardware scheint wohl nicht für die Ewigkeit gemacht … nach gut 4 Jahren ersetzt ab März 2006 nun ein AsRock K7VT4-4x das durchgebrannte Elitegroup-Mainboard.
Der vierte Rechner - September 2006
Nach über viereinhalb Jahren mit dem Duron wird es Zeit für einen Rundumschlag: Ein AMD Athlon64 3500+ werkelt nun auf einem AsRock ALiveNF4G-DVI Mainboard mit integrierter GeForce 6100 Grafik zusammen mit 1 GB Arbeitsspeicher in einem niegelnagelneuen schwarzen Asus TA-210 Midi-Tower.
Zu Beginn des neuen Jahres und bei niedrigeren RAM-Preisen erfolgte der planmäßige Ausbau auf 2 GB DDR2-667 Arbeitsspeicher sowie im Februar der Umstieg auf den 22″ Widescreen TFT Monitor Samsung SyncMaster 226BW.
Seit Mai schließlich ersetzt ein LG GSA-H42L 18x DVD-Brenner das betagte LiteOn-Laufwerk und die 250 GB fassende Samsung SP2504C erweitert die Festplattenkapazität.
Nach knapp 2 Jahren ersetzt nun seit Januar 2009 ein 26″ Samsung SyncMaster 2693HM meinen alten Monitor. Zusätzliche Speicherdienste leistet mittlerweile auch eine externe 500GB Maxtor Festplatte.
Seit November 2009 ist mein Rechner Blu-ray-fähig. Hierfür arbeiten nun eine Sapphire Ultimate Radeon HD 4670 Grafikkarte und ein LiteOn iHOS104 BD-Laufwerk im Gehäuse.

